Australien für 6 Monate

#1 von Simao , 17.07.2010 15:21

Hallo,

bestimmt habt ihr solche Threads schon zu oft gelesen. Jedoch habe ich mich jetzt mehrere Tage über W&T in Australien informiert. Über diverse Organisationen, Erfahrungsberichte etc.

Nun zu mir. Ich bin jetzt grade fertig mit der Schule und habe einen Ausbildungsplatz für 2011. Sprich ich habe nun ein Jahr "frei". Dieses würde ich gerne nutzen, um mir einen Traum zu erfüllen. Einmal in Australien sein. Das W&T kommt mir dementsprechend entgegen, da meine Neugier bis ins unendliche steigt, wenn ich mir Vorstelle ein halbes Jahr lang in Australien zu sein. Mittlerweile möchte ich nichts anderes mehr tun. Ein schwieriger Schritt, aber wenn nicht jetzt, wann dann? Ich möchte es tun!

Meine Fragen.
Wie fängt es an? Laut meinen Recherchen würde ich es bevorzugen, mich einer Organisation anzuschließen, auch wenn es mehr kostet. Habt ihr Erfahrungen mit solchen Organisationen? Könnt ihr mir welche empfehlen?

Wie sieht das nun mit den Kosten aus? Laut travelworks.de kostet der Flug nach Sydney 1.580 Euro. Ist das aber wirklich nur der Flug? Oder ist das Visum, die erste Unterkunft usw drin?

Könnt ihr mir sagen, was alles auf mich zu kommt, was die Kosten betrifft? Ich bin was das Thema angeht komplett grün hinter den Ohren und würde mich über eine kompetente Hilfe sehr freuen.

Da ich dort ja arbeiten möchte und mein Geld verdienen möchte, was sollte ich alles von hier mitnehmen? Also an Geld. Was das Gepäck angeht habe ich mich schon bestens informiert.
Ein gewisses Startkapital sollte man ja mit nehmen. Mit wieviel muss ich rechnen?

Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir einen Link sendet könntet, in dem das Thema schon besprochen wurde, oder über kompetente Antworten.

Vielen Dank schonmal im Vorraus

LG,
Simao


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RE: Australien für 6 Monate

#2 von TheB1gEd , 17.07.2010 21:57

Also eine Organistaion brauchste net wirklich. Kannst auch alles lässig selber organisieren. Soviel zu organisieren gibts ja eigentlich gar net... Lies dir einfach mal ein paar weitere Threads hier im Forum durch.

Ok die Kosten stehen in nem anderen Thread irgendwo aber hier noch mal grob:
Flug 1000
Visum 100
Versicherung 500
Startkapital 5000

so das sind so 6600 Euro und damit sollteste auf der sicheren Seite sein. Eventuell weniger Startkapital falls du nur für 6 Monate bleibst. Dazu kommen dann halt noch ein paar kleinigkeiten wie z.b. Rucksack oder Kleidung.


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RE: Australien für 6 Monate

#3 von Simao , 17.07.2010 22:55

Jap, bin schon fleißig am lesen.

Aber eins macht mich doch relativ stutzig grade... 5000€ Startkapital? Ist das nicht ein wenig SEHR happig für W&T für 6 Monate? Ich möchte ja schließlich arbeiten. Und so wie ich das mit bekommen habe würd ich dann sagen, dass ich 2 Monate Reise und 4 Monate arbeite. Und für sowas brauche ich doch keine 5000€, oder?
Du machst mir grade gehörig Angst.


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RE: Australien für 6 Monate

#4 von TheB1gEd , 17.07.2010 23:00

ja klar gehts mit weniger, aber mit 5000 wirste keinerlei sorgen haben. Ich mein es ist ja net so, dass du landest und du am nächsten Tag direkt nen Job hast. Was ist wenn du mal einen Monat lang keinen Job findest? Da geht schon gut Geld drauf für Hostel + Essen. Kannst antürlich auch nur 2500 mitnehmen. Aber weniger wär mir dann zu wenig.


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RE: Australien für 6 Monate

#5 von Simao , 17.07.2010 23:32

Ja kann ich verstehen. Aber ich werde wohl kaum soviel Geld zusammen kriegen.

Selbstverständlich sollte ich mir Reserven mitnehmen, falls ich keinen Job finden. Wenn ich aber einen finde, mit dem ich mich überm Wasser halten kann, brauch ich mein "Reserve-Geld" ja nicht anzufassen. So war das nämlich geplant, dass ich mein eigenes Geld dort verdiene und von dem dann leben kann. Das Reserve-Geld soll fürn Notfall + größere Reisen seien.

Wie gesagt, ich habe absolut null Ahnung was das Thema angeht, also lass ich mich gerne eines besseren Belehren!


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RE: Australien für 6 Monate

#6 von TheB1gEd , 17.07.2010 23:49

Wieviel kriegste dnen zusammen? Weil du musst bei der Einreise ja auch genug Geld nachweisen können, andernfalls lassen se dich net rein. Wird aber auch net jedes mal kontrolliert.


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RE: Australien für 6 Monate

#7 von Simao , 18.07.2010 00:25

Ich weiß noch nicht genau. Aber es werden weniger als 3000 Euro sein.

Ich möchte gerne sehr selbständig dort leben. Natürlich weiß ich, was passieren kann, wenn ich zu blauäugig an die Sache gehe. Nach zwei Wochen kann ich dann theoretisch sofort pleite sein, da ich zB keinen Job kriege, oder dies oder das nicht.

Habe jetzt aber wirklich genug Erfahrungsberichte gelesen. Die Hälfte sagt zwar, dass man mit mind. 5000 Euro unterwegs sein müsste, die andere Hälfte jedoch, dass man mit knapp 1000 - 1500 Euro Bargeld runter fahren kann und jobben gehen kann.
Es ist auch meine Absicht viel zu arbeiten. Natürlich möchte ich auch ein wenig reisen. Aber die Erfahrung, alleine in einem fremden Land zu sein reizt mich am meisten. Ich möchte mein Geld nicht fürn Tauchkurs, fürs Feiern oder fürs Sky-Diving ausgeben, damit das klar ist. Ich möchte davon leben und mir evtl. ein paar Bustouren finanzieren. Mehr nicht. Somit auch keine Unsumme von 5000 Euro.


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RE: Australien für 6 Monate

#8 von TheB1gEd , 18.07.2010 00:49

jo dann wirds wohl reichen


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RE: Australien für 6 Monate

#9 von Simao , 18.07.2010 01:04

Ich habe auch gerade das wwoofen entdeckt. Dort arbeitet man ja auf einer Farm, Unterkunft und Geld wird aber von den Hausherren gestellt.

Würde sich das lohnen, wenn ich jenes dann 6 Monate mache?
Also bleibt dann zwischendurch immer noch genug Zeit um mal dieses und jenes zu sehen oder ist mal tagtäglich an die Farm "gefesselt"?


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RE: Australien für 6 Monate

#10 von TheB1gEd , 18.07.2010 01:14

ich hab während meinem Jahr in Kanada so ziemlich nur gewooft. Es kommt halt stark drauf an wie die Farmbetreiber drauf sind. Ich hatte ziemlich Glück. Auf meiner ersten Farm war alles perfekt. 4-5 Stunden Arbeit am Tag, Samstags mehr weil da Markt war, und den Rest haste frei. Kriegst gutes gesundes Essen und lebst in der Natur und net in riesigen städten, das hasse ich ^^ aber jeder ist anders.

Wochenenden haste meistens frei, bei mir war halt samstags markt, aber das war eher spaß als arbeit. Wenn du Glück hast kriegst auch mal das Auto ausgeliehen übers wochenende und kannst in der Gegend rumfahren. Und auch ansonsten sind die Leute um einiges netter und nehmen dich auch überall mit, zb. zu freunden oder geburtstagen.

Naja falls du aber mehr der Stadtmensch bist, ist das eher nicht das richtige. Die meisten Farmen (zumindest in Kanada) sind weit außerhalb der Dörfer und man sieht halt net viele Leute. Dafür kannst du dort Dinge machen, die du sonst nich machen könntest und hast die Natur vor deiner Haustür
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass kleine Farmen meistens netter sind, da die großen viel zu kommerziell sind und alles perfekt durchgeplant ist. Ne Farm mit 1-2 Woofern ist die perfekte Größe (zumindest für mich).

Es spart halt geld, aber du kriegst halt auch kein Geld rein (außer falls die Farmer dir ein paar Dollar pro Woche extra geben).

Ich würd aber net von vornehrein sagen, dass du 6 Monate auf der Farm bleiben willst. Es gibt da nämlich auch viele Arschlöcher die das WWOOF Programm nutzen um kostenlose Arbeiter zu kriegen. Aber dafür ist es ja net gedacht...


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RE: Australien für 6 Monate

#11 von Simao , 18.07.2010 01:42

Freut mich, dass du immernoch antwortest.

Aber wie war das denn bei dir? Wie lange warst du auf der Farm? Und warst du "nur" auf der Farm? Du sagtest ja, dass Du nur am Wochenende frei hattest. Sprich Du hattest nicht viel Zeit, bzw. sogar gar keine Zeit, um das Land kennen zu lernen, oder?

Das ist mir sehr sehr wichtig. Nur arbeiten möchte ich nicht. Jedoch sollte es dir Grundlage meines Lebens dort darstellen. Aber einen Teil möchte ich reisen. Das Land kennen lernen, atemberaubende Fotos schießen, und Augenblicke genießen, die ich nie vergessen werde.


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RE: Australien für 6 Monate

#12 von TheB1gEd , 18.07.2010 03:23

Ich war auf einigen Farmen. Auf der ersten war ich 6 Wochen und von den Leuten her war dsa die beste. Ich hatte ein eigenes Zimmer und die Betreiber der Farm (der Mann war um die 40, die Frau 60. sind net verheiratet sondern nur befreundet ^^) waren super nett. Sie haben mich über all hingenommen und auch Guide für mich gespielt. Arbeit war sehr gechillt. Sonntag war grundsätzlich frei. Montag - Mittwoch gabs nur sehr wenig zu tun, vlt. 3 Stunden am Tag. Und dann Donnerstag und Freitag haben wir angefangen das Gemüse fürn Markt am samstag zu pflücken. Also wirklich frei den ganzen Tag hatte ich nur Sonntags. Aber z.b. Montag -Mittwoch war es kein Problem irgendwo hinzugehen, da ich meistens mit der Arbeit so um 11 fertig war und dann den ganzen Nachmittag frei hatte. Der Mann hat mit mir dann auch sehr viel unternommen, wir sind gewandert, mit dem Quad durch die gegend gefahren, sind porcupine jagen gegangen und halt sonstige spaßige Sachen. Sie hatten auch 7 Hunde, was ziemlich cool war.

Dann war ich auf ner Farm in Alaska mit Schlittenhunden. Das war dann wieder ganz anderst. Da gabs jeden Tag Arbeit, 7 Tage die Woche. Die Hunde mussten zweimal täglich gefüttert werden, poop musste aufgesammelt werden (sehr spaßig hehe ^^), Füße massieren, Füßre eincremen, Häuser reparieren, Schlitten reparieren, Holz hacken, etc. also es gab schon ne Menge zu tun. Ich hab als Gegenleistung aber ein eigenes Team trainieren dürfen und das war die ganze Arbeit auf jeden Fall wert! Viele Leute hab ich da net getroffen, da es nur einen Nachbarn gab und das nächste Haus dann 50km entfernt war. Hat ich aber kein Problem mit, da wie gesagt, es einfach unglaublich spaß gemacht hat die Hunde zu trainieren und mitten in der Wildniss in einer kleinen cabin zu wohnen und abends die Nordlichter zu beobachten. An manchen Wochenenden gabs mal Essen bei Freunden von den Besitzern wo ich dann auch mitgehen konnte. War da 3 Monate lang und würde es auf jeden Fall wieder machen!
Ansonsten war ich noch für kürzere Zeit au Farmen (2-4 Wochen). Hab eigentlich nur einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Die Besitzerin hat sich halt gedacht, dass das WWoOfing programm wirklich für kostenlose Arbeit da is und hat uns 7-8 Stunden am Tag arbeiten lassen, 6 Tage die Woche. Sind dann aber da auch nach 10 Tagen wieder weg. Denn das is ja net Sinn der Sache. Ich will auf ner Farm was erleben und neue Erfahrungen sammeln und net 8 Stunden am Tag Zäune reparieren und dafür nur Essen bekommen...

Also am besten versuchst du mit den Farmbetreibern vorher zu telefonieren um zu schaun ob du mit denen klar kommen würdest. Und frag sie ruhig auch was sie vom WWOOFing programm erwarten. Denn es gibt viele die nur auf kostenlose Arbeitskräfte aus sind-.-

Aber ansonsten kann ich dir nur raten: Mach es! Ein Land lernt man nur kennen, wenn man die wahren Bewohner kennen lernt und die findet man mit Sicherheit nicht in den großen Metropolen sondern auf dem Land, weit abseits des Tourismus. Und es macht durchaus Sinn z.B. für 3 Wochen auf ne Farm zu gehen und von dort aus dann die Umgebung zu entdecken. Dadurch siehst du tolle Plätze, lernst nette Menschen kennen und hast ne Menge Spaß bei der Arbeit. Und nach ner Weile ziehst du einfach zur nächsten Farm weiter oder bleibst länger weil es dir so gut gefällt Ich würde lieber 5 Stunden auf ner Farm arbeiten als eine Stunde bei McDonalds oder sonst wo...


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RE: Australien für 6 Monate

#13 von Simao , 18.07.2010 22:11

Oh Gott, danke für diese sehr ausführliche Antwort!

Sehr schön, was Du da schilderst. Darf ich fragen, wie Du den Trip angegangen bist? Durch eine Organisation? Komplett alleine und privat? Hast Du evtl. eine Adresse, oder sonstige Infos, an wen/was ich mich wenden kann, außer die normalen Organisationen á la travelworks.de.

Danke danke


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RE: Australien für 6 Monate

#14 von TheB1gEd , 18.07.2010 22:40

Ne habs komplett alleine gemacht und bin dann auch alleine hergekommen. Das ist auch überhaupt kein großer Aufwand. Die beste Adresse ist wohl dieses Forum hier und für Australien auch noch das reisebine forum. Das Geld für ne Organisation kannste dir sparen und es zum Reisen benutzen

Ich mein das "komplizierteste" von all den Sachen die du organisieren musst ist immer noch das Visum beantragen (es ist eigentlich verdammt einfach). Und die Orga macht das ja nicht mal für dich. Also ich frag mich wofür man dann ne Orga braucht. Flug haste in 20 Minuten gebucht sobald du einen guten gefunden hast und das Hostel für die ersten Tage kannste lässig online buchen.

Ansonsten gibts noch nen Thread hier irgendwo für Versicherungen. Ich hab die hier genommen: http://www.sta-travel.de


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RE: Australien für 6 Monate

#15 von Simao , 18.07.2010 22:59

Perfekt sowas zu hören!

Darf ich nun mal ganz frech fragen, wie Du das alles angegangen bist?

Hast Du dir zuerst den Job an der Farm besorgt? Wie hast Du das gemacht? Man muss ja irgendwie an eine Adresse kommen, und wissen, ob die noch wen suchen usw.

Danach dein Equipment besorgt, Flug gebucht, Hostel gebucht für die ersten Tage und danach das Busticket geholt?

Ich weiß, dass das alles sehr sehr doofe Fragen sind. Aber durch die diversen Foreneinträge habe ich mich schon durchgewälzt, aber auf konkrete Sachen stoße ich nicht.


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RE: Australien für 6 Monate

#16 von TheB1gEd , 18.07.2010 23:14

Also in Kanada is es ja so, dass e snur ne begrenzte Anzahl an Visa gibt und die immer Ende November/Anfang Dezember vergeben werden. Hab mich da also beworben und mein Visum dann Anfang Januar gekriegt. Dann erst hab ich den Flug für Juli gebucht, da ich das Geld net rausschmeisen wollte, sollte ich kein Visum kriegen.
Die nächsten Monate waren dann eher gechillt da das wichtigste erledigt war und ich mich bisschen aufs abi konzentrieren musste hehe ^^
Irgendwann hab ich dann noch dieVersicherung abgeschlossen, weiß aber nimmer genau wann. Aber das dauert ja auch net so lange. Hostel gebucht ein oder zwei Monate vorher und mein equipment besorgt. Jo und dann bin ich rübergekommen im Juli. War den ersten Monat lang in Vancouver weil mir meine Eltern nen Sprachkurs geschenkt haben fürs bestandene Abi :>
Während diesem Monat hab ich halt überlegt was ich machen will und mir ist klar geworden, dass ich auf keinen Fall in Vancouver bleiben will Is nichts für mich, viel zu groß. Hab mich dann bei ner Hundeschlittenfarm im Yukon beworben (das war aber net über wwoof) und hab da auch ne Stelle gekriegt als Housekeeper ab Oktober. Musste also noch was finden bis Oktober. Hab dann einfach einige Farmen über die wWoof homepage angeschrieben die zwischen Vancouver und Yukon lagen und hab da eben auch direkt ne Zusage gekriegt von ner Farm. Dann Bus gebucht und hoch zur Farm.
Die Leute von der Farm haben mich dann nach den 6 Wochen in den Yukon hochgefahren, immerhin 1200km (der Bus fährt auf ner anderen Strecke und braucht 2200km xD). Echt nett, wie gesagt ich hatte sehr viel glück solche netten Farmer kennen zu lernen ^^

Was du machen musst ist, die Mitgliedschaft für WWOOF kaufen. Weiß grad net was das gekostet hat, aber glaub so $50? Und dann kannst du auf der webseite (für kanada ist es: wwoof.ca, für australien google einfach mal) die Liste mit Farmen sowie deren Kontaktdetails einsehen. Wenn du weißt wo du genau hinwillst, fängst du einfach an den Farmen eMails zu schreiben oder sie anzurufen. Die werden dir dann schon sagen, ob se Hilfe benötigen oder net. Kannst du natürlich von Deutschland aus machen, oder aber dann wenn du angekommen bist in Australien.


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RE: Australien für 6 Monate

#17 von Simao , 18.07.2010 23:22

Ah okay. Das hört sich doch alles vielversprechend an. Ich denke das werde ich dann auch machen. Erstmal wissen, WO genau ich zuerst hin will, dann die Farmen anfragen und einen sicheren Job für eine gewisse Zeit haben. Dann Hostel + Busfahrt dorthin buchen. Somit bin ich denke ich mal auf der sicheren Seite.

Ein guter Kontakt zu den Farmern kann ja auch nicht schaden, wie Du erzähltest. Bevor ich da auf irgendeinem Abzocker-Hof lande. Gut gut, viele dank für die mehr als ausführlichen Antworten!

Fragte ich ja bestimmt schon..
Aber wenn ich das nun so vorhabe, dann fallen an Kosten ja "nur" Flug, Hostel, Bus + Equipment an. Wieviel Taschengeld sollte ich dann mitnehmen. Also als Reserve für gewisse Reisen oder Notfälle oder Engpässe, wenn ich vorhabe, für ein halbes Jahr dort verbringen möchte.

So pauschal kann man das bestimmt nicht sagen, aber SO viel wird das doch wohl nicht sein, oder? Also wenn wir davon ausgehen, dass ich schon einen sicheren Job auf einer Farm habe für eine gewisse Zeit.


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RE: Australien für 6 Monate

#18 von TheB1gEd , 18.07.2010 23:31

Vergiss die Versicherung net, das sind nochmals 200 oder 300 Dollar für 6 Monate! Und die visumskosten.

Außerdem sollte dir klar sein, dass du wahrscheinlich kein Geld kriegen wirst auf der Farm! Das heißt, falls du rumreisen willst musste das von dem Geld machen das du mitnimmst. Natürlich wirste für kleinere Trips mit den Leuten von der Farm nichts zahlen müssen, aber falls du die Farm dann mal verlässt und du selber für dich rumreisen willst haste haltnur das Geld das du mitgenommen hast.

Also ich weiß net, aber ich würd falls du kannst 2000 mitnehmen. Musst es ja net ausgeben, aber nur um sicherzu gehen. Ich kann dir nämlich eins sagen, es ist verdammt scheiße wenn man sich Gedanken um jeden Dollar machen muss den man ausgibt! Ich hatte solch eine Phase vor kurzem und es war kein großer Spaß, denn ich hab wirklich so ziemlich nur "überlebt" und konnte mir keinerlei Luxus (zb. maln Kaffee in der Stadt kaufen oder ein Eis kaufen) leisten.


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RE: Australien für 6 Monate

#19 von Simao , 18.07.2010 23:35

Ja das ist klar. Kosten wie Visum und Versicherungen kommen noch dazu. Wie Du schon sagtest werden das so um die 200 bis 400 Euro sein. Habe ich auch schon in anderen Foren gelesen.

Wenn ich auf einer Farm arbeite, ist es klar, dass ich kein Geld kriege. Sondern viel mehr die Verpflegung + ein Bettchen. So lautet ja auch das Prinzip.

Natürlich möchte ich ein wenig reisen. Wieviel und wie ausgiebig, kann ich schlecht sagen. Aber ich möchte und kann nur mit so wenig Geld wie möglich starten. Natürlich sollte ich immer genug dabei haben, für den Notfall - auch wenn ich es nicht ausgeben werde. Hauptsache man hat noch was in der Hinterhand, falls was passieren sollte.

Aber so wenig Geld wie möglich mitzunehmen ist auch eine Herausforderung. Selbständigkeit, auf sich selbst angewiesen sein. Alleine sein, nicht die Hilfe der Eltern nutzen.
Dieses klingt wohl grade sehr utopisch und es ist alles schwieriger, als ich es mir vorstelle. Aber es ist möglich. Da bin ich mir sicher. Sämtlichen Luxus, auch wenn es nur ein Eis ist, möchte ich mir nicht gönnen. Sparsam leben, nur das Nötigste kaufen und eine Menge erleben. So sieht mein Plan aus...
Deswegen kommt mir das WWOOF ja auch entgegen, da ich zumindest eine sichere, kostenlose und wahrscheinlich "gute" Verpflegung+Bett habe.

Hast Du noch weitere Tipps oder Links oder sowas?!


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RE: Australien für 6 Monate

#20 von Simao , 20.07.2010 12:48

PS:

Ich möchte die Tage meinen Eltern den Plan vorstellen.
Am besten wäre es, wenn ich alles durchgeplant habe und meinen Eltern einen 1A Plan vorstelle. Die ankommenden Kosten, die Vorteile, das Geld, was sie sparen, wenn ich 6 Monate nicht hier bin, die Risiken, dass für mich gesorgt ist, dass ich von hier aus alles planen kann, dass es sicher ist bla bla.

Hat da noch jemand Anregungen?


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