verkauft

#1 von piepmatz , 12.05.2013 08:40



Hallo allerseits,

eins vorweg: Wir sind sowohl zeitlich als auch vom Verkaufsort her noch flexibel, weil wir den Rückflug noch nicht eingebucht haben. Bei Interesse meldet euch bitte zeitnah, weil der Flug demnächst gebucht werden muss.
Die folgende Anzeige gibts optisch etwas schöner und mit mehr Bildern auch auf unserem Blog: http://workntravel-australien.tk/ind...o-zu-verkaufen/

Nach nun bald 10 Monaten in Australien gehts zurück nach Deutschland. So schwer es uns fällt, aber wir müssen unseren geliebten Mitsubishi Pajero verkaufen. Unser "Pumba" (groß, rot, Bullbar symbolisiert die Stoßzähne) hat sich bei unserer Australienumrundung als äußerst zuverlässig erwiesen. 26.000 km mit Stränden, Dünen, Steinen und Geröll, Wäldern, Flüssen oder einfach nur Schotterstraßen und Asphalt - alles kein Problem. Wir verkaufen unseren Pajero in erstklassigem Zustand.

Allrad, Van, oder Kombi?
• Kombi ist eine einzige Qual: Viel zu klein und auf Asphalt angewiesen, entsprechend günstig.
• Vans: Deutlich geräumiger, aber auch nur auf Asphalt sicher zu fahren. Dazu häufig dank vielen vorigen Backpackern in üblem Zustand.
• Allrad: Unser Favorit. Wir sind ungemein glücklich darüber, dass wir uns damals für einen Allradwagen entschieden haben. Die asphaltierten Straßen halten sich hier sehr in Grenzen, insbesondere abseits der Ostküste. Neben einfachen Schotterwegen gibts viele wirkliche Allradwege, die einen zu abgelegenen Naturwundern führen.

Hier nun die Details:
• Mitsubishi Pajero von 1990, 4x4, großer 92 Liter Tank
• Kilometerstand beim Verkauf knapp 225.000 km, was verdammt wenig ist!
• Benzin-Motor (in Australien meist günstiger als Diesel), V6, 3 Liter Hubraum
• Registrierung ("Rego") bis Ende Januar 2014, wichtige Hinweise siehe unten
• Klimaanlage, die auch bei guten 40° das Auto angenehm kühl hält
• Automatik-Getriebe, insbesondere bei Fahrten im Sand hilfreich
• Spritverbrauch: 10-12 Liter/100km
• elektrische Fensterheber
• Zentralverriegelung
• 2 Autobatterien: eine davon steht zum Betreiben eigener elektronischer Geräte im Auto bereit. Sollte diese leer sind, springt das Auto dank der zweiten Batterie immer noch an. Beide Batterien werden beim Fahren geladen, es muss nichts umgebaut oder -gesteckt werden
• Autoradio mit Platz für 3 CDs, AUX-Buchse, AUX-Kabel zum Anschließen von Handy, iPhone, iPod usw.
• getönte Scheiben (von außen fast nichts zu sehen und hält gut die Hitze ab)
• Tempomat, unbezahlbar bei langen Fahrten
• Dachfenster (kein zu öffnendes Fenster)



Campingtauglichkeit:
• Eingebautes Holzbett mit Queensize-Matratze (doppelte Größe), also kein lästiges Auf- und Abbauen eines Zeltes jeden Tag. Auch in Städten kann man so problemlos campen.
• 2 Kissen und 2 Decken, eine in normaler (Single) Größe, die andere Queensize, mit Bezügen & Spannlaken natürlich
• Bett und Matratze sind klappbar, hintere Rückbank noch vorhanden, 5 Personen passen ins Auto -> ideal zur Mitnahme anderer Reisender -> Spritkosten teilen
• Campingkocher, betrieben mit Gaskartuschen (4 Stück für 5 Dollar liefern 7-8 Stunden Feuer, günstigste Variante also)
• Tisch und 2 Stühle
• Geschirr: 4 Teller, diverse Becher und Tassen, reichlich Besteck, Brotmesser, 3 Bretter, 2 Töpfe und große Pfanne (da brennt nichts an), Pfannenwender, Umrührlöffel, Eierschneider, 4 Schüsseln, große Salatschüssel, 8 Tupperwaren, Dosenöffner, Kartoffelschäler, große Schere, Nussknacker, Messbecher usw.
• Handtücher zum Abtrocknen
• Fliegennetze an hinteren 4 Fenstern (Schutz vor australischen Krabbeltieren bei gleichzeitig guter Durchlüftung in allzu heißen Nächten)
• Kühlbox mit 25 Liter Volumen von Willow
• 20 Liter Campingdusche (Wasser wird durch Sonne erwärmt)
• Stirnlampe und ein Ventilator mit eingebauten LEDs
• elektronische Fliegenklatsche ("der Brutzler"), hervorragend gegen Mücken und Fliegen
• Camps 6: überaus praktische Sammlung an kostenlosen und kostenpflichten Campingplatzen, inkl. Karten von ganz Australien und vielen Details zu jedem Campingplatz, auch GPS-Koordinaten
• Spannungswandler, 300 Watt: Wird in Zigarettenanzünder vorne oder in einen der beiden hinteren gesteckt und liefert dabei eine Steckdose zum Aufladen und Betreiben von Kamera, Handy, Laptop etc. , mit Entladeschutztechnik
• Stromverlängerungskabel
• 2x 15l- Wasserkanister
• Wäscheklammern, Wäscheleine
• Panzertape
• Müllschüppe und Handfeger



Off-road-Fähigkeiten und -Equipment:
• Neben normalem Hinterradantrieb (2H) gibt es die Modi 4H (Allrad mit Priorität auf Geschwindigkeit) und 4L (Allrad mit Priorität auf kraftvollen Antrieb, bei sehr tiefem Sand oder Schlamm zum Beispiel)
• Da der Allradantrieb optional ist, spart man viel Sprit!
• Zusätzlich zum 92 Liter Tank drei Kanister: 2x 20 Liter, 1x 10 Liter -> Reichweite von über 1000 km
• Trichter zum Einfüllen des Benzins
• Allradreifen von BFGoodridge, All-Terrain, sehr hochwertige Markenware
• 2 Ersatzreifen: beide nagelneu und noch nie benutzt, Marke: Maxxis Mud-Terrain (Wert 500 Dollar)
• Snatch-Strap (eine Art Seil zur Bergung, wenn man feststeckt)
• Schaufel, um sich aus Sand zu befreien
• Roofrack (Dachgepäckträger)
• viele Bänder und ein Spanngurt zum Befestigen von Dingen auf dem Roofrack
• Luftdruckmessgerät, mit dem auch Luft abgelassen werden kann
• Hochwertiger Kompressor zum Aufpumpen der Reifen (kein typischer Backpacker-Kompressor, der nie fertig wird und dann auch noch überhitzt)
• 2 Spotlights (sehr helle Scheinwerfer zusätzlich zu normalem Abblend- und Fernlicht)
• Bullbar zum Schutz bei Kollisionen mit Kängurus, Kühen, Kamelen... haben wir glücklicherweise nicht gebraucht
• Anhängerkupplung
• Rockslider zum Schutz der Fahrzeugschwelle
• Original-Mitsubishi-Zubehör, inkl. Wagenheber, weiterem Zubehör zum Wechseln der Räder usw.
• viel kleines Zubehör: Keilriemen, Sicherungen, Luftfilter, Motoröl, Schmiermittel, WD40, Kabelbinder, viele Schrauben und Muttern in allen möglichen Größen, Werkzeugkiste mit Schraubenziehern, Reifenreparaturkit, Getriebeöl usw.
• Umfangreicher und detaillierter Reiseführer über die schönsten 50 Allradwege in Westaustralien



Wichtiges zur Rego:
Das Auto ist in Queensland registriert. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Einziger Nachteil:
Man muss spätestens zwei Wochen nach dem Kauf in Queensland sein, damit die Ummeldung auf den neuen Besitzer vorgenommen werden kann. Verkauf in Perth wäre also ungünstig.
Vorteile:
Verlängerung der Rego ist problemlos im Internet möglich.
Und am wichtigsten: Queensland hat strengere Vorgaben als so manch anderer australischer Bundesstaat. So gehört zum Verkauf der sogenannte Roadworthy Check, der belegt, dass sich das Auto in gutem Zustand befindet. Die Gefahr, dass nach dem Kauf Probleme auftreten, ist also sehr gering.
Viele Backpackerautos sind in Western Australia registriert, weil dort die Regoverlängerung am günstigsten ist und Autos mit solcher Rego auch leicht in anderen Bundesstaaten verkauft werden können. Der Knackpunkt ist aber, dass ein solches Auto nach einer erstmaligen Zulassung in WA danach nie wieder zu irgendeiner Form von Überprüfung oder TÜV muss. Das spiegelt sich viel zu häufig im Zustand der Autos wider. Man geht mit dem Kauf eines WA-Autos letztlich ein ziemliches Risiko ein. Zwar machen viele Backpacker regelmäßig den Ölwechsel, aber damit ist es leider nicht getan. Wir kennen nur 3 Leute, die in Australien einen Totalschaden hatten und danach maximal 200 $ für die Reste beim Schrotthändler bekommen haben: In jedem Fall ist das Auto während der Fahrt einfach liegen geblieben und es handelte sich immer um in WA registrierte Autos. Wobei sie Glück hatten, nicht mehrere hundert Kilometer von der nächsten Stadt entfernt zu stranden. Bei WA-Autos ist also Vorsicht angebracht.



Historie des Autos:
Der Wagen hatte nur einen Vorbesitzer und dieser ist Chef einer Autowerkstatt. In entsprechend gutem Zustand haben wir das Auto damals gekauft. Wir waren also die ersten Backpacker im Auto, wodurch alles noch in sehr guter Verfassung ist. Wir haben den Wagen alle 10.000 km zur Wartung gebracht. Dabei wurden jeweils das Öl und der Ölfilter gewechselt, das Auto auf Herz und Nieren überprüft und Beanstandungen behoben. Alle Rechnungen sind vorhanden. Dank der guten Pflege und der durchgeführten Reparaturen befindet sich der Pajero in einem hervorragenden Zustand!

Wartung / durchgeführt Reparaturen:
• 19.11.2012: Reguläre Wartung inkl. Öl- & Ölfilterwechsel, neue Spannrollen an der Lichtmaschine, neue Scheibenwischblätter
• 11.04.2013: Reguläre Wartung inkl. Öl- und Ölfilterwechsel
• 30.04.2013: Neue Bremsbacken und Radzylinder, neue Bremsflüssigkeit, neue Dichtungsringe, Radlager neu verpackt, neuer Lenkzwischenhebel
• 02.05.2013: Neue Umlenkrolle

Sonstiges:
• keine offenen Rechnungen wegen Falschparken/Rasen etc.: Strafzettel beziehen sich in Australien nämlich nicht etwa auf Personen, sondern auf die Fahrzeuge. Beim Kauf eines Autos übernimmt man diese Strafen. Da die fälligen Gebühren hier viel höher sind als in Deutschland, kommen da ganz schnell mehrere hundert Dollar zusammen. Das wissen viele Käufer nicht, was wiederum von den Verkäufern ausgenutzt wird. Wir haben hier schon mehrere Leute getroffen, die ihre Strafzettel bewusst nicht bezahlen, weil sie ihr Auto bald verkaufen wollten. Also vorsichtig sein! Wir garantieren euch, dass keine Strafzettel auf unseren Pajero ausgestellt sind und weisen das auf Wunsch auch gerne nach!
• Telstra Internet-Stick
• Kostenloser Eintritt in alle Nationalparks Westaustraliens bis November 2013
• 2 Ersatzschlüssel
• Original Handbuch von Mitsubishi noch vorhanden
• Bodyboard
• Flossen in Fußgrößen 38-39 und 42-44
• Beachball-Set
• Brettspiele: Backgammon und Schiffe-Versenken
• 2 Warnwesten
• Feuerzeuge (wir sind Nichtraucher, keine Sorge)
• Waschpulver
• diverse Batterien (sind in Australien unverschämt teuer)
• auf Wunsch den deutschen Lonely Planet
• Fliegennetzstoff mit Klettband
• Vorhängeschloss
• Wenn gewünscht, zeigen wir euch gern, wie das Fahren mit Allrad funktioniert, was zu beachten ist usw. Auch sonst haben wir allerhand nützliche Erfahrungen und Tipps weiterzugeben.



Mängel:
• winzige Delle im Blech über linkem Vorderrad (Foto davon ist auf unserem Blog)
• Kofferraumschloss ist unabhängig von Zentralverriegelung, muss also separat geöffnet und verschlossen werden
• Rechte Hintertür von innen nicht zu öffnen (wenn das Bett ausgeklappt ist, kommt man da von innen ohnehin nicht heran)
• Unauffälliger Sprung in der Windschutzscheibe (1,5 cm, nicht im Blickfeld), der aber schon von unserem Vorbesitzer mit Harz gefüllt wurde und damit ungefährlich ist
• kleine Roststellen an den Seitenspiegeln und am Roofrack

Preis:
Wir halten 7600 A$ wegen des hervorragenden Zustands und des umfangreichen Equipments für angemessen, stehen Verhandlungen aber offen gegenüber.

Bei Interesse kontaktiert uns per privater Nachricht, schreibt eine Antwort in diesem Forum, schreibt eine Mail, ruft uns an oder schickt uns eine SMS. Wir können kostenlos nach Deutschland telefonieren und rufen gern zurück. Skypen lässt sich vermutlich auch organisieren.

Mail: mazy905-blog@yahoo.de
Handy: +61 48 11 52 94 0


Liebe Grüße aus Australien,

Matze und Ronja


Einmal um Australien - unser Blog: http://workntravel-australien.tk

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RE: verkauft

#2 von Stev22 , 25.05.2013 11:55

Der wäre perfekt leider kommen wir erst Ende August an :/

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RE: verkauft

#3 von piepmatz , 27.05.2013 07:46

Zitat von Stev22
Der wäre perfekt leider kommen wir erst Ende August an :/



So lange können wir leider nicht bleiben. Viel Glück bei eurer Autosuche!


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